H a u s o r d n u n gS c h u l c a m p u s R ö b e l

 

Grundsätze unseres Zusammenlebens und –arbeitens

In einer Gemeinschaft sind gegenseitige Achtung, Rücksichtnahme und die Einhaltung bestimmter Regeln geboten. Die Schule ist unser Lern- und Arbeitsplatz. Wir sind daher alle an einer sauberen und freundlichen Schule interessiert. Großen Wert legen wir auf einen höflichen und respektvollen Umgang miteinander.

Leitbilder

Ich möchte mich wohlfühlen in meiner Schule.

Einander verstehen - miteinander lernen.

Was ich mache, ist sinnvoll.

I. Unterricht

  1. Lehrer und Schüler achten gemeinsam auf die Einhaltung der Unterrichtszeiten.
  2. Ist der Fachlehrer zehnMinuten nach Beginn der Unterrichtsstunde noch nicht erschienen, meldet das der Klassen- bzw. Kurssprecher im Sekretariat.
  3. Fehlende Schüler der Orientierungsstufe sind während der ersten Stunde im Sekretariat zu melden.
  4. „Zuspätkommer“ begeben sich unverzüglich in den laufenden Unterricht. Der Fachlehrer entscheidet über erzieherische Maßnahmen.
  5. Essen und das Kauen von Kaugummi sind nicht gestattet. Das Trinken in vernünftiger Form ist erlaubt, ansonsten obliegt die Reglementierung dem Fachlehrer.
  6. Mäntel und Jacken gehören an die Garderobenhaken.

II. Unterrichtszeiten und Pausen

 

 

Klassen 5 - 10

 

Klassen 11 + 12

 

Klassen 10G – 12

   Donnerstag/Freitag

1./2.

                                                                       7.45 Uhr - 9.10 Uhr

 

                                                                     15' Frühstück + Wechsel

3./4.

                                                                    9.25 Uhr - 10.50 Uhr                                                                             

 

                                                                     20' Wechsel oder Pause

 

Klassen 5 + 6

Klassen 7 - 10

       

5.

11.10 - 11.55 Uhr

5./6.

11.10 Uhr - 12.35 Uhr

5./6.

11.10 Uhr - 12.35 Uhr

 

10´ Pause

30' Mittag

       

6.

12.05 - 12. 50 Uhr

12.25 - 13.10 Uhr

 

35' Mittag

 

10´ Pause

 

30' Mittag

10´ Pause

       

7./8.

13.20 - 15.00 Uhr

13.20 - 15.00 Uhr

7./8.

13.10 Uhr - 14.35 Uhr

7.

12.45 Uhr - 13.30 Uhr

       

5´ Pause

   
     

9.

14.40 Uhr - 15.25 Uhr

   
                 

Pausen dienen der Erholung und Vorbereitung auf den nachfolgenden Unterricht.

 

In der 1. Pause sind zehn Minuten zum gemeinsamen Frühstück im Unterrichtsraum vorgesehen.

In der 1. Hofpause verlassen alle Schüler auf dem kürzesten Weg das Schulgebäude und halten sich auf dem Schulhof auf.
Bei unzumutbaren Witterungsbedingungen entscheiden die aufsichtführenden Lehrer über die Art der Durchführung der Hofpause
.In den Regenpausen halten sich die Schüler im Klassenraum, in den Flurbereichen bzw. der Aula auf.

In der Mittagspause gehen die Schüler zum Essen oder auf den Pausenhof. Nach dem Essen ist der Pausenhof aufzusuchen. In die Mensa dürfen keine Taschen mitgenommen werden (Taschenregale nutzen).

Das Schulgelände darf während der Pausen von Schülerinnen und Schülern nicht verlassen werden. Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 bis 12 dürfen während der Mittagspause und in Freistunden das Schulgelände beim Vorliegen einer Elternerlaubnis verlassen.

Nach dem Sportunterricht oder nach dem Unterricht in anderen Gebäuden gehen die Schüler zur Hofpause direkt auf den Hof.

III. Sicherheit im Gebäude und auf dem Schulgelände

1.        Im Sinne der Grundsätze dieser Hausordnung darf niemand andere oder sich selbst durch sein Verhalte
           gefährden. Deshalb verbieten sich in den Gebäuden Laufen, Drängeln, Schubsen, auf den Schulhöfen solche
          Spiele und Aktivitäten, die Mitschüler gefährden, wie z. B. Schneeballwerfen oder Abbrennen von Knallkörpern.

     2.       Aus den gleichen Gründen ist das Mitführen von Gegenständen, welche die Sicherheit von anderen  gefährden können, ausdrücklich untersagt

    3.      Die Verwendung Gewalt verherrlichender Symbole und Inhalte, sowie das Mitführen von Waffen oder          
              waffenähnlichen Gegenständen und Feuerwerkskörpern ist verboten.

Vorkommnisse der besonderen Art sind unverzüglich der Schulleitung zu melden.

IV. Ordnung

  1. Alle Schüler sind zur regelmäßigen und pünktlichen Teilnahme und Mitarbeit am Unterricht und an den sonstigen für verbindlich erklärten Schulveranstaltungen verpflichtet. Bei begründetem Zweifel, ob Unterricht aus gesundheitlichen Gründen versäumt wird, können ärztliche Zeugnisse eingefordert bzw. eine Amtsarztvorstellung angeordnet.
  1. 1.Erkrankt ein Schüler der Klasse 5 - 9, benachrichtigen die Erziehungsberechtigten die Schule bis 8.30 Uhr.
      
    Bei fehlenden und nicht krankgemeldeten Schülern der Orientierungsstufe erfolgt eine Rückfrage durch die Schule.
      
    Ist das Schulversäumnis beendet, teilen die Erziehungsberechtigten dem Klassenlehrer den Grund für das Schulversäumnis nach maximal 3 Unterrichtstagen schriftlich mit.

1.2     Erkrankt ein Schüler der Klasse 10 bzw. der Sekundarstufe II, benachrichtigt er bzw. der Erziehungs-
          berechtigte noch am selben Tag vor Unterrichtsbeginn die Schule. Nach Beendigung des Schulversäum-
          nisses legt der Schüler seinen Fachlehrern in der 1. Stunde nach Wiederkehr eine schriftliche Erklärung vor.
       
  Beim Fehlen an Klausur- oder Klassenarbeitstagen, bei Schülervorträgen sowie angekündigten Tests/
         Leistungskontrollen führt eine nicht erfolgte Entschuldigung zur Feststellung einer nicht erbrachten
         Leistung und der daraus resultierenden Bewertung.
         Über das Fehlen eines Schülers im Kurssystem der Sekundarstufe II informieren seine Fachlehrer den zuständigen Tutor.

         1.3   Sollten Schüler aus Krankheitsgründen nicht weiter am laufenden Unterricht teilnehmen können, erfolgt

   eine Einschätzung des betreffenden Fachlehrers, der diesen Fakt im Klassenbuch vermerkt und eine

   Meldung im Sekretariat. Von dort erfolgt die Information an die Eltern und die Organisation der Abholung.

   18jährige Schüler dürfen nach Einschätzung der Situation (durch Fachlehrer und Sekretärin) die Schule

   verlassen.

  1. 4   Eine Freistellung von Schülern erfolgt nur in begründeten Ausnahmefällen. Bei bis zu 3 Tagen stellen die    

           Erziehungsberechtigten bzw. volljährigen Schüler einen Antrag an den Klassenleiter/Tutor. Über eine

           längere Freistellung kann nur der Schulleiter entscheiden. Bei genehmigter Freistellung ab Jahrgang 10

           informiert der Schüler rechtzeitig alle betroffenen Fachlehrer.

Wegen der gesetzlich vorgeschriebenen Aufsichtspflicht der Schule dürfen Schüler der Sekundarstufe I das

Schulgelände während der Unterrichtszeit grundsätzlich nicht verlassen (Ausnahme siehe Punkt II.3)

 

Das Mitbringen, der Vertrieb, der Erwerb und der Konsum von Alkohol, Drogen und anderen

Rauschmitteln (incl. Zigaretten) sind auf dem Schulgelände verboten.

 

Das Benutzen von Handys und ähnlichen elektronischen Geräten ist für die Schüler der Klassen 10

12 in verantwortungsvoller vernünftiger Weise in ihren Klassen- und Fachräumen in den Pausen und Freistunden gestattet.  

 

Für die Klassen 5 – 9 ist das Benutzen von Handys und ähnlichen elektronischen Geräten im Schulhaus

grundsätzlich untersagt. Sie sind während des Unterrichtstages auszuschalten und verbleiben in den

Schultaschen. Ausnahmen regelt der Lehrer.

 

Auf den Pausenhöfen ist die rücksichtsvolle, vernünftige Nutzung gestattet. Bei Zuwiderhandlungen sind die Lehrer berechtigt und verpflichtet, diese Geräte vorrübergehend einzuziehen. Die Rückgabe erfolgt beim 1. Mal nach Elternantrag, beim 2. Mal nur durch Elternabholung und beim 3. Mal beim Schulleiter (§60 Abs. 2 SchulG MV).

Bild- und Tonaufnahmen jeglicher Art sind auf dem gesamten Schulgelände nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Schulleitung erlaubt. Das Zeigen bzw. der Austausch von illegal erworbenen oder jugendgefährdenden Inhalten insbesondere auf mobilen Medien ist ebenso verboten.

Nichtschulische Werbung jeglicher Art ist in den Schulhäusern nicht gestattet. Ausnahmen bedürfen der  

Genehmigung des Schulleiters.

 

Wertsachen und größere Geldbeträge sollen nicht mit in die Schule gebracht werden, da sie bei Verlust

weder durch die Schule noch durch die Sachversicherung des Unterhaltsträgers ersetzt werden können.

 

Anliegen an das Sekretariat werden nur von dem betroffenen Schüler vorgetragen.

Alle Schüler sind verpflichtet, mit Schuleigentum pfleglich umzugehen. Sie bzw. die Erziehungsberechtigten

haften für verursachte Schäden. Bei Schäden, Unfällen und Gefahren ist unverzüglich ein Lehrer, die

Sekretärin oder der Haustechniker zu informieren.

 

Es wird auf umwelt- und energiebewusstes Verhalten geachtet (Außentüren schließen, Fenster nur zum Lüften öffnen, sparsamer Umgang mit Licht und Wasser).

 

Fahrräder dürfen nur an den dafür vorgesehenen Stellen abgestellt werden.

V. Sauberkeit

Schüler und Lehrer sind gemeinsam für Ordnung und Sauberkeit im Schulgebäude und auf dem Schulgelände

verantwortlich. Klassen-, Fach- und Umkleideräume sind sauber zu verlassen. Jede Klasse bzw. jeder Kurs  

richtet einen Ordnungsdienst für Unterrichtsräume ein.

 

Bei Übernahme der Räume kontrolliert jeder Schüler seinen Arbeitsplatz auf eventuelle Beschädigungen und

meldet diese umgehend dem unterrichtenden Fachlehrer.

 

Am Ende der letzten Unterrichtsstunde sind die Stühle hochzustellen, die Fenster zu schließen und das Licht zu

löschen.

 

Die Toiletten sind keine Aufenthaltsräume. Alle Benutzer helfen dabei mit, dass Verschmutzung und

Vandalismus vermieden werden.

 

VI. Alarmierung

Für das Verhalten bei Alarm wird auf die Bestimmungen des in allen Klassen-, Kurs- und Fachräumen aushängenden Merkblatts verwiesen. Generell verlassen bei Auslösung eines Feueralarmes die Schüler unter Leitung des jeweiligen Fachlehrers unverzüglich den Unterrichtsraum.

 

 

VII. Maßnahmen bei Regelverstößen

Die Hausordnung ist verbindlich. Wer dagegen verstößt muss mit erzieherischen Maßnahmen oder Ordnungsmaßnahmen rechnen.

Erzieherische Maßnahmen sind:

-          das erzieherische Gespräch

-          gemeinsame Absprachen

-          der mündliche Tadel

-          die Eintragung ins Klassenbuch

-          die schriftliche Verwarnung als Androhung eines schriftlichen Verweises

-          der Ausschluss von der laufenden Unterrichtsstunde unter Kontrolle des Lehrers

-          die Nacharbeit unter Aufsicht nach vorheriger Benachrichtigung der Erziehungsberechtigten

-          die Wiedergutmachung des angerichteten Schadens

Ordnungsmaßnahmen sind:

-          der schriftliche Verweis durch den Lehrer in Absprache mit dem Klassenleiter und dem Schulleiter

-          der schriftliche Verweis durch den Schulleiter

-          die Überweisung in eine Parallelklasse oder andere Organisationsformen durch die Teilkonferenz

-          der Ausschluss vom Unterricht und sonstigen schulischen Veranstaltungen

a) bis zu drei Tagen durch den Schulleiter

b) bis zu drei Monaten durch die Teilkonferenz

-          die Überweisung in eine andere Schule durch das Schulamt

-          die Verweisung von allen Schulen    

 

 

Das Schulgelände:

-          von der Bahnhofstr. kommend am Zaun Schulhof I

-          am Gebäudeende Mensaanbau in Richtung Stadt

-          hinter der Bushaltestelle

 

 

Jeder Schüler bestätigt durch Unterschrift die Kenntnisnahme der Hausordnung und erkennt damit ihre Regelungen als bindend an.

Röbel/Müritz, den 21.08.2014                                                         H.-D. Richter                                     

                                                                                                                                                                                                       Schulleiter